Pressemitteilungen

Blumenspende der Ärzteschaft an Patienten

Wittmund, 23. Jan. 2020 – Am vergangenen Wochenende feierten die Mediziner in Wilhelmshaven bis früh in den Morgen auf ihrem Ärzteball. Das Gorch-Fock-Haus war dabei mit einer Vielzahl von Blumengestecken geschmückt. „Es wäre zu schade, die Blumenpracht einfach wegwerfen zu müssen“, sagten die Mitorganisatoren Monika (rechts) und Ulrich Henze (links). Henze, der als Neurochirurg in Wilhelmshaven arbeitet und auch im Krankenhaus Wittmund operiert, verteilte die Blumen deshalb zusammen mit seiner Ehefrau gleich am Sonntag an Patienten in Wittmund. „Die Freude war sichtlich groß auf den Stationen“, sagte Pflegedirektor Stefan Richter (Bild Mitte). Neben den Blumen genossen die Patienten vor allem die Wertschätzung und den Respekt, den diese Aktion ausdrückte. So seien es häufig „kleine Gesten und Geschenke“ die auch den Heilungsprozess unterstützen oder gar beschleunigten, betonte Pflegedirektor Richter. Dieser menschliche Aspekt der Krankenhausmedizin spiele eine große Rolle und finde sich im Krankenhaus Wittmund vor allem in dem familiären Umgang zwischen den Mitarbeitern und natürlich auch mit den Patienten wider.

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Erste Lichterdecken in ostfriesischem Krankenhaus

Wittmund, 6. Dezember 2019 - Das Krankenhaus Wittmund hat sechs Zimmer mit zehn Betten auf der neuen Intensivstation mit sogenannten Lichterdecken ausgestattet. Nach eigenen Angaben sind dies die ersten ihrer Art in einem ostfriesischen Krankenhaus, sagte Geschäftsführer Ralf Benninghoff vor kurzem bei einer Besichtigung mit dem Vorstand des Fördervereins, der den Einbau durch eine Spende von 35.000 Euro ermöglicht hat. „Die Lichterdecken runden den modernen Charakter der neuen Intensivstation und des Aufwachraumes ab und stellen eine sinnvolle Besonderheit dar“, zeigte sich Carsten Rinne, Vorsitzender des Fördervereins, beeindruckt von der Modernität nach dem Umbau. Das Geld, das zum 15jährigen Bestehen des Fördervereins mit aktuell 511 Mitgliedern im vergangenen Jahr zusammen gekommen war, sei „sehr sinnvoll“ angelegt.
Lichterdecken haben laut dem Chefarzt Dr. Hagen Behnke eine beruhigende Wirkung auf die Patienten, die nach Operationen oder anderen Behandlungen intensivmedizinisch versorgt werden müssen. Diese befänden sich häufig in Stresssituationen und jede Entlastung wirke sich positiv auf den Genesungsprozess aus. Bewusst seien mit Kutter, Dünengras, Strand oder Wattenmeer typisch norddeutsche Motive für die Lichterdecken gewählt worden. Dadurch werde die Vertrautheit mit der Region bewusst aufgegriffen. Vor dem Einbau habe zudem die Hygienebeauftragte das Material eingehend geprüft. Die Lichterdecken seien abwaschbar und hygienisch unbedenklich, betonte Geschäftsführer Benninghoff.
Benninghoff betonte, dass die Arbeit des Fördervereins für das Krankenhaus von großer Bedeutung sei: „Viele sinnvolle Dinge wären ohne die aktive Unterstützung der Mitglieder nicht umsetzbar.“ Rinne sagte, in den vergangenen 15 Jahren seien insgesamt mehr als 300.000 Euro gespendet worden. Die Summe setze sich aus den Mitgliedsbeiträgen sowie aus Spenden von Privatpersonen und der Wirtschaft an den Förderverein zusammen.
Die Besichtigung der neuen Intensivstation fand vor der vollständigen Inbetriebnahme des letzten Umbauabschnitts statt. Dieser konnte vor kurzem abgeschossen werden, so dass die Intensivstation mit allen acht Betten Anfang Dezember vollständig in Betrieb genommen werden konnte. Rinne und der Vorstand des Fördervereins zeigten sich insgesamt sehr beeindruckt von der Modernität im Bereich der neuen OP-Säle und Intensivmedizin: „Das zeigt die hohe Bedeutung, die unser Krankenhaus für die Gesundheitsversorgung in der Region hat.“
Der rund zehn Millionen Euro umfassende Umbau der OP-Säle und der Intensivstation sowie weiterer Funktionsbereiche ist nach Angaben von Geschäftsführer Benninghoff damit noch nicht abgeschlossen. Es stehe die Einrichtung eines so genannten Intermediate Care Zimmers (IMC) mit mehreren Betten aus. Dort würden Patienten untergebracht, die meist aufgrund einer umfassenden Operation eine stärkere Betreuung, aber keine intensiv-medizinische Versorgung benötigten. Gleichzeitig erfolge die Überwachung über die Intensivstation. Damit werde der Personaleinsatz optimiert. „Angesichts des Ärzte- und Fachkräftemangels ist dies eine wichtige Maßnahme“, so Benninghoff.

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Aktionstag „Saubere Hände“ im Krankenhaus Wittmund

Wittmund, 14. Mai 2019 - Auch in diesem Jahr nahm das Krankenhaus Wittmund an dem Aktionstag „Saubere Hände“ teil. Diese nationale Kampagne zur Verbesserung der Compliance der Händedesinfektion in deutschen Gesundheitseinrichtungen wurde im Jahr 2008 vom Bundesministeriums für Gesundheit, dem Nationalen Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen (NRZ), dem Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. sowie der Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung e.V. ins Leben gerufen. Platz fand die Aktion im Foyer des Krankenhauses, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Um dem stark eingebundenen Pflegepersonal gerecht zu werden, verlagerte die Hygienefachkraft ihren mobilen Stand zeitweise direkt auf die einzelnen Stationen. Flyer und Informationsmaterial wurde von den Firmen Hartmann und Schülke bereitgestellt. Informieren konnten sich sowohl Mitarbeiter als auch Besucher und Patienten beispielsweise über die fünf Momente der Händedesinfektion oder die damit verbundene Hautpflege. Mithilfe der „Blue-Box“ konnten sowohl Besucher wie auch Mitarbeiter die richtige Durchführung der Händedesinfektion kontrollieren. Auch bei Fragen stand Birgit Steverding, Hygienefachkraft des Krankenhauses, mit Rat und Tat zur Seite. „Es gibt kaum einen wirksameren Schutz als saubere Hände für uns und unsere Mitmenschen“ so die Hygienefachkraft.

Homepage relauncht

Wittmund, 23. Nov. 2018 - Das Krankenhaus Wittmund hat sein Homepage relauncht. Der Internetauftritt wurde aktualisiert und mit einem frischen und lebendigem Layout sowie einer modernen Funktionalität versehen.

Krankenhaus Wittmund auf Kurs

Wittmund, 1. Nov. 2018 - Das Krankenhaus Wittmund blickt auf ein bislang erfolgreiches Jahr zurück. Nach dem derzeitigen Stand wird die kommunale Klinik nach Angaben der Geschäftsführung für 2018 erneut höhere Fallzahlen verbuchen als im Vorjahr. Von der Mehrerlösen müssten allerdings 65 Prozent an die Kostenträger zurückgezahlt. Dennoch sei davon auszugehen, dass sich die Klinik weiter der schwarzen Null im Ergebnis nähert, teilte Geschäftsführer Ralf Benninghoff Anfang November gegenüber der Presse mit. 2017 lag das Minus mit rund 585 000 Euro deutlich unter den kalkulierten 850 000 Euro. Benninghoff ist trotz schwieriger Rahmenbedingungen optimistisch: „Das Jahr läuft relativ rund“, erklärte er gegenüber der Klinik-Gesellschafterversammlung. Die aktuelle Auslastung der Klinik liege weit über 90 Prozent. Stationär zählte die Klinik in den ersten drei Quartalen 6.696 Fälle und damit 273 mehr als im Vorjahr. Deutlich gewachsen ist auch die Zahl der ambulanten Operationen. Zum Stichtag 30. September waren es 1232 (2017: 934). Benninghoff lobte ausdrücklich die Arbeit der Klinik-Beschäftigten und berichtete von einem leichten Personalzuwachs. Das Wittmunder Krankenhaus sei als Arbeitgeber gefragt. Trotz allgemeinem Fachkräftemangel gelinge es, die meisten Stellen zeitnah zu besetzen.

Neue Ausgabe des Krankenhausmagazins

Wittmund, 13. Nov. 2018 - Das neueste Ausgabe des Krankenhausmagazins "PULS" liegt vor. Dort wird unter anderem über das erweiterte Leistungsangebot in der Allgemeinchirurgie berichtet. Seit einigen Monaten werden in Wittmund auch Frakturen der Wirbelsäule operiert. Zudem ist die Zahl der neurochirurgischen Eingriffe weiter gestiegen. Dies gilt insbesondere für Bandscheibenvorfälle sowie der Verengung des Spinalkanals. Dabei sind schonende Operationsmethoden weiter auf dem Vormarsch. So wird häufig mit der sogenannten Schlüssellochtechnologie operiert. Weitere Artikel beschäftigen sich mit den Themen mit dem Umgang mit dementen Patienten im Krankenhaus, mit dem Vorhofflimmern des Herzens sowie mit den neuen Auszubildenden.
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