Noch im alten Jahr geboren. Philipp ist da

Silvesterbabie

 

Philipp Scharpenberg schläft gerne tagsüber und ist nachts zurzeit recht aktiv, sagt Mutter Rosi. Er ist nicht nur das 406. Baby, das im Wittmunder Krankenhaus geboren ist, sondern hat auch einen besonderen Geburtstermin: Der 3980 Gramm schwere und 52 Zentimeter große neue Erdenbürger ist an Silvester geboren. Die Eltern Sebastian Scharpenberg und Rosi Weyers aus Wittmund freuen sich über ihr erstes Kind. Hebamme Karin Harms, die die Eltern schon Wochen vorher bei den Geburtsvorbereitungen begleitet hat, ist ebenfalls begeistert über den neuen Wittmunder. Sie und die vier anderen Hebammen, die in der Geburtsabteilung Wittmunds arbeiten, sowie das zuständige Ärzteteam freuen sich über die Geburten im vergangenen Jahr 2016.

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Brücke zwischen Patient und Arzt

Mitglied Herzstiftung
Gerfred Boldt von der Deutschen Herzstiftung überreichte gestern die Mitgliedsurkunde an Oberarzt Dr. Stefan Sopke, Jörn Knötgen vom Qualitätsmanagement und Krankenhaus-Geschäftsführer Alfred Siebolds (v. r.). 

 

Das Herz ist das wichtigste Organ im Körper. Leider, und das wissen auch die Mitarbeiter der Deutschen Herzstiftung, gehen die Menschen oft nachlässig mit ihrem Herzen um – ernähren sich nicht gesund, bewegen sich zu wenig und setzen sich zu viel Stress aus. Folge ist nicht selten der Herzinfarkt. Aufklärung ist das Stichwort, das auch im Wittmunder Krankenhaus große Bedeutung hat. Seit mehren Jahren beteiligt sich die Kilink an den Herzwochen, versorgt dann jeweils im September die Interessierten mit Informationsmaterial, bietet Vorträge an und klärt über die Risiken auf. Jetzt geht das Krankenhaus noch einen Schritt weiter, es ist nun Mitglied der Deutschen Herzstiftung geworden. Gestern überreichte Gerfred Boldt, einer von 100 ehrenamtlichen Mitarbeitern der Herzstiftung, die Urkunde an den Geschäftsführer Alfred Siebolds, Jörn Knötgen vom Qualitätsmanagement und den Oberarzt der Abteilung innere Medizin, Dr. Stefan Sopke. „Dank dieser Mitgliedschaft erhalten unsere Patienten wichtige Informationen der Deutschen Herzstiftung zur Diagnose und zu Therapiemöglichkeiten ihrer Herzerkrankung nach dem neuesten medizinischen Kenntnisstand und in laienverständlicher Form. Dies schafft eine Brücke zwischen Arzt und Patienten und ist eine Unterstützung unserer Aktivitäten der ambulanten Rehabilitation“, sagte Sopke gestern. Er weiß, dass gerade beim Infarkt, im Jahr erleiden 300 000 Menschen einen, jede Sekunde zählt. „Besser ist es, einmal mehr den Notruf zu wählen, als einmal zu wenig“, pflichtete auch Boldt bei. Aber auch die Herzdruckmassage kann in einer Notsituation bis zum Eintreffen des Notarztes das schlimmste verhindern. Aus diesem Grund möchte das Krankenhaus ein entsprechendes Seminar anbieten. „Kliniken, die als Kooperationsmitglied der Deutschen Herzstiftung beitreten, sind ein wichtiger Anknüpfungspunkt für Herzpatienten. Denn in den assoziierten Kliniken liegen Informationsmaterialien der Herzstiftung für Herz-Kreislauf-Patienten aus. Dies ist für viele Herzpatienten eine erste Hilfe in ihrer neuen, schwierigen Lebenssituation“, betont Gerfred Boldt. Allerhand Informationen gibt es von der Herzstiftung aber auch zur Prävention, wie die „Goldenen Tipps für ein herzgesundes Leben“. Zudem liegt nun auch im Wittmunder Krankenhaus umfangreiches Material wie zum Beispiel „Herzschwäche: Atmungsstörungen im Schlaf“, „Stress“ und „Überraschend: Die Effekte von Bewegung“ aus. Ach das Journal „herz heute“ gibt Patientenverständliche Tipps zu Therapien und Herzkrankheiten. „Auch zur Gewerbeschau in Wittmund vom 19. bis 21. Mai werden wir entsprechendes Material vorhalten“, sagt Jörn Knötgen.

 

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“