Weihnachtsstimmung aufkommen lassen

Weihnachtsandacht 2Weihnachtsandacht

„Die Leute kommen gerne zu uns“, sagte der Geschäftsführer des Wittmunder Krankenhauses, Alfred Siebolds, zwei Tage vor Heiligabend während der Weihnachtsfeier der Klinik im direkt angrenzenden Ärztehaus. Na ja, schob er schnell mit einem Schmunzeln hinterher, sofern man das überhaupt behaupten könne. Denn wer sei schon gerne als Patient im Krankenhaus? Doch die medizinische Versorgung und der Service im hiesigen Hospital befänden sich auf einem so hohen Niveau, dass man sich einen exzellenten Ruf erarbeitet habe. Das Besondere an der Weihnachtsfeier des Krankenhauses ist nicht nur ihre lange Tradition, sondern auch, dass sie stets in einem Besuch der Stationen mündet. Hier nehmen dann mobile Patienten im Beisein von Verantwortlichen des Krankenhauses und Kommunalpolitikern an einer auf den Fluren gehaltenen Andacht teil. Siebolds: „Wir bereiten damit den Kranken, die über die Feiertage nicht nach Hause können, eine große Freude.“ So käme immerhin für eine Stunde eine richtige Weihnachtsstimmung auf. Natürlich wollen am liebsten alle Patienten zumindest Weihnachten bei ihrer Familie verbringen, so der Geschäftsführer. Doch bei 80 der insgesamt 140 zur Zeit stationär behandelten Bürger sei dies in diesem Jahr aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich. Vor dem Rundgang durch die Stationen trafen sich zunächst einige Mitarbeiter, Vertreter der Krankenhaus-Geschäftsführung, des Aufsichtsrats, des Vorstands des Fördervereins und des ehrenamtlichen Bücherdiensts des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) um 16 Uhr zu einem Beisammensein in einem etwas kleineren Kreis im Seminarraum des Ärztehauses. Mit dabei waren ebenfalls die früheren Pastoren Bernd und Silke Nitz sowie mit Carl Hack der katholische Pfarrer. In einer kurzen Rede sprach Siebolds von dem großen Arbeitspensum, dass die Mitarbeiter des Krankenhauses auch in diesem Jahr wieder bewältigt hätten. Dies sei nur aufgrund der sehr guten Teamarbeit möglich gewesen. Während der kleinen Feierstunde sorgten dabei bereits zum zweiten Mal die Kinder des stellvertretende Pflegedienstleiters Eckhard Meier für die passende musikalische Untermalung: Im Stil des Barocks ließen Karoline (an der Geige), Anna-Marie (Oboe), Almuth (Querflöte) und Johannes (Klavier) klassische Klänge erklingen. Landrat Holger Heymann sprach von einer „Freude, gleich durch die Stationen gehen zu dürfen.“ Und tatsächlich erwarteten auf dem Flur einer Männerstation schon allerhand Patienten die in diesem Jahr von Bernd Nitz gehaltene Andacht. Nachdem alle gemeinsam „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ gesungen hatten, las Nitz die Weihnachtsgeschichte vor. Danach berichtete er von dem persönlichen und historischen Hintergrund vor dem Johannes Daniel Falk das von ihm geschriebene und komponierte Weihnachtslied „O du fröhliche“ vor 200 Jahren veröffentlichte. Zum Abschluss der Andacht sangen es Patienten und Gäste dann gemeinsam.

 

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Zwei "Christkinder" als Weihnachtsgeschenk

 

Weihnachtsbabies

 Melanie Dekena (l.) aus Stedesdorf und Svenja Stoermer (r.) aus Wilhelmshaven sind stolze Mütter zweier „Christkinder“ geworden. Menke Dekena (3330 Gramm) kam Heiligabend um 5.56 Uhr im Kreiskrankenhaus Wittmund zur Welt, Rieke Amelie Stoermer wurde am ersten Weihnachtsfeiertag um 0.28 Uhr mit einem Gewicht von 2340 Gramm geboren. Für beide Mütter (und die Väter Mike Dekena und Kristian Stoermer) beginnen nun die eigentlichen Festtage mit viel Erholung.

 

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Kampf gegen multiresistente Keime ist eine Daueraufgabe

Hygiene

 

Jeder von uns trägt 1,5 bis 2,5 Kilo Mikroben im und am Körper. Sie helfen uns, gesund zu bleiben, und sind wichtiger Teil des Immunsystems. Aber es gibt auch Keime, die sehr gefährlich für den Organismus werden können. Solchen Erregern ist das deutsch-niederländische Gemeinschaftsprojekt „EurSafty Health-net“ auf der Spur – mit zunehmendem Erfolg (Seite 1). Das Wittmunder Krankenhaus hat jetzt die zweite Qualitätsstufe bei der Keimbekämpfung erreicht, als eine von 48 Kliniken in der Ems- Dollart-Region. Aus der Region erhielten zudem das Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch sowie das Klinikum Leer, das Inselkrankenhaus Borkum, das Borromäus-Hospital Leer sowie das Krankenhaus Rheiderland in Weener dieses Zertifikat. Der Kampf gilt vor allem den multiresistenten Keimen MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) und multiresistenter gramnegativer Erreger (MRGN). Hier sind insbesondere Infektionen mit Erregern möglich, bei denen die Gefahr einer Resistenz gegen Antibiotika besteht. „Antibiotika sind wertvolle Medikamente, die sparsam und gezielt eingesetzt werden müssen, damit sie auch zukünftig wirksam bleiben“, sagte Niedersachsens Gesundheitsministerin Cornelia Rundt am Montag bei der Verleihung des neuen Qualitätssiegels.. „Mit der Entwicklung und Umsetzung von Antibiotika- Standards haben die ausgezeichneten Krankenhäuser vorbildliche Arbeit geleistet, das ist ein wichtiger Beitrag zur Bekämpfung multiresistenter Keime.“ Der Antibiotikaeinsatz musste im Rahmen des Siegels mindestens jährlich dokumentiert und hausinternen bewertet werden. Am Wittmunder Krankenhaus werden schon seit Jahren strenge Hygiene-Maßnahmen umgesetzt wie: P für alle Mitarbeiter gilt ein verbindlicher Hygieneplan; P regelmäßig tagt eine Hygienekommission; P für die Händedesinfektion stehen im Krankenhaus zahlreiche Spender bereit: P Sreening aller Patienten auf MRSA/MRGN, die als „Risikonpatienten eingestuft werden. Nach Angaben von Klinik- Geschäftsführer Alfred Siebolds wird ab Herbst 2016 eine zusätzliche Hygienefachkraft in Vollzeit in der Wittmunder Klinik eingestellt; bisher war diese Position extern besetzt. Nach Angaben des hygienebeauftragten Arztes Dr. Hagen Behnke tritt sich überdies regelmäßig ein runder Tisch, an dem unter anderem auch Rettungsdienst und Pflegekräfte eingebunden sind. Derzeit sind vor allem die MRGN-Keime auf dem Vormarsch, die sich laut Dr. Behnke über Touristen in Südeuropa (Griechenland, Italien, Türkei) im Norden ausbreiten und etwa die Darmflora infizieren.

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Wittmunds Krankenhaus hat eine gute Zukunft

Cornelia Rundt zu Gast

Cornelia Rundt (l.) wird von Alfred Siebolds und Holger Heymann (MdL, r.) über die Baustelle
im Krankenhaus geführt 

 

Das Land Niedersachsen will in den nächsten Jahren mehr für Krankenhäuser ausgeben. So teilte es gestern Cornelia Rundt, Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung (SPD) bei einem Besuch im Wittmunder Krankenhaus mit. Denn neben den 120 Millionen Euro, die jährlich für die 180 Krankenhäuser zur Verfügung stehen, wird es in diesem Jahr einen Strukturfonds durch den Bund geben, aus dem 47 Millionen Euro fließen, das das Land mit 50 Prozent gegenfinanziert. Außerdem will Niedersachsen die so zusammengesetzten 94 Millionen Euro auf 1,3 Milliarden Euro aufstocken und zwar aus einem Sondervermögen. „So hoffen wir einfach, dass wir künftig durch finanzielle Förderung mehr erreichen können“, so Rundt zuversichtlich. Sie bescheinigte dem Wittmunder Krankenhaus, dass es ein Haus der Zukunft sei (Seite 1). Sie lobte die Ergänzung des Hauses durch Facharztpraxen, Apotheke, Gesundheitsamt, Bereitschaftsdienste und so weiter. Auch, dass das Haus einen Förderverein mit 500 Mitgliedern habe, der seit Gründung in 2003 Sachspenden im Wert von über 200 000 Euro geleistet habe, sei sehr erfreulich. Besonderes Lob sprach die Ministerin für die Wahl einer Patientenfürsprecherin aus, die das Krankenhaus jüngst durchführte. Im Hinblick auf die kriminellen Vorfälle im Krankenhaus Delmenhorst betonte sie, dass es sehr wichtig sei, wenn Menschen im Krankenhaus einen Ansprechpartner hätten, wenn ihnen etwas „unheimlich“ vorkomme. Es müsse eine Selbstverständlichkeit werden, dass Dinge zur Sprache kämen, ohne gleich einen Verdacht auszusprechen. Die Problematiken der Ärzteversorgung auf dem Lande und des Pflegenotstandes sprach sie ebenfalls an. Im Moment gäbe es noch keinen Mangel bei Ärzten, das Problem lasse sich aber für die Zukunft leicht ausrechnen. Bei der Pflege sei Niedersachsen absolutes Schlusslicht im Ländervergleich. Die Arbeitsbedingungen in der ambulanten Pflege seien schlecht, entlohnt werde die gleiche Arbeit in unterschiedlichen Ländern leider sehr verschieden. Das merke man besonders an den Ländergrenzen. In Niedersachsen ausgebildete Pflegekräfte, die in der Nähe von Hamburg wohnten, pendelten gerne, weil sie in der Hansestadt wesentlich mehr für gleiche Arbeit verdienen. Wittmunds Krankenhaus-Geschäftsführer Alfred Siebolds dankte der Ministerin beziehungsweise dem Land Niedersachsen für die Förderung der laufenden Baumaßnahmen, mit denen der Funktionsbereich neu strukturiert wird. „Nach Abschluss der laufenden Baumaßnahme, voraussichtlich Ende 2018, muss die betrieblich-bauliche Weiterentwicklung unseres Krankenhauses durch die Neustrukturierung der Krankenpflegestationen fortgesetzt werden“, so Siebolds, der eine entsprechende Projektanmeldung ankündigte. „An dieser Stelle habe ich die herzliche Bitte, auch diese Baumaßnahme mit einem deutlichen Landeszuschuss zu fördern“, fügte Siebolds hinzu, woraufhin die Ministerin nicht sogleich zusagte, aber zumindest gute Hoffnung in das Projekt setzte, da das Krankenhaus zu den förderwürdigen Häusern im Land gehöre.

 

 

 

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Urlaubszeit heißt auch Hochbetrieb

ZPA

 Das Team der Zentralen-Patienten-Aufnahme im Krankenhaus Wittmund ist auf die „heißen“ Sommertage bestens vorbereitet.

 

 

Die Urlaubszeit naht. Das ist die Zeit, in der die Patientenzahlen in der Notfallambulanz des Krankenhauses Wittmund stark ansteigen. Das Team der Zentralen-Patienten-Aufnahme (ZPA) ist darauf bestens vorbereitet. Das zeigt auch die Zertifizierung als „Lokales Traumazentrum“. Im vergangenen Jahr kamen insgesamt 11 000 Patienten in die Notfallambulanz des Wittmunder Krankenhauses, etwas mehr als die Hälfte davon wurden stationär aufgenommen. „In den Sommermonaten, wenn viele Urlauber in der Region sind, steigen die Patientenzahlen hier stark an. Dann sind wir besonders gefordert“, sagt Andrea Janssen, pflegerische Stationsleiterin der ZPA. Dabei ist das Aufgabengebiet des Teams, das eng mit den Ärzten der jeweiligen Fachabteilung zusammenarbeitet, weit gefächert. Dazu gehören unter anderem die Ermittlung und Zusammenstellung aller Ergebnisse beispielsweise von Blutuntersuchung, EKG, Röntgen oder Computer-Tomographie (CT). Die Untersuchung der Patienten übernimmt ein Arzt der jeweiligen Fachabteilung. Nach der Diagnose erfolgt die Festlegung des Behandlungspfades, möglicherweise werden auch bereits erste therapeutische Maßnahmen eingeleitet. Es fällt die Entscheidung, ob eine stationäre Behandlung erfolgen muss oder nicht. „Wenn viele Patienten in der Notfallambulanz sind, kümmern wir uns natürlich zuerst um die schweren Verletzungen und die eventuell vom Rettungsdienst angekündigten Notfälle“, erläutert die Stationsleiterin die Vorgehensweise. Die Einsätze der Rettungswagen und Notärzte werden bereits von der Rettungsleitstelle koordiniert. Zur Versorgung von schwerverletzten Patienten hält das Krankenhaus einen sogenannten Schockraum in der ZPA vor. Unter Beteiligung von Ärzten und Pflegekräften verschiedener Fachrichtungen werden hier zum einen die Vitalfunktionen des Patienten aufrechterhalten beziehungsweise wiederhergestellt. Er wird apparativ überwacht, wenn notwendig beatmet und der Kreislauf wird im Rahmen der Schockbekämpfung mit Infusionen und Transfusionen stabilisiert. Weiterhin können lebensrettende Soforteingriffe durchgeführt werden. Weitere diagnostische Schritte wie CT oder Röntgenaufnahmen erfolgen direkt. „Für diese Notfälle gibt es in Wittmund ein spezielles Schockraum-Management mit einem entsprechenden Alarmierungsplan, so dass sehr schnell und koordiniert Hilfe geleistet werden kann“, erläutert Andrea Janssen. Für diese Abläufe und Strukturen wurde das Krankenhaus Wittmund als „Lokales Traumazentrum“ zertifiziert. Es wird – je nach Qualifikation und Ausstattung – zwischen lokalen, regionalen und überregionalen Traumazentren unterschieden. Ein Traumzentrum ist immer einem Trauma-Netzwerk angeschlossen, für Wittmund ist es das Trauma-Netzwerk „Oldenburg- Ostfriesland“. Fest steht: Die Notfallambulanz im Krankenhaus Wittmund ist bestens auf die bevorstehenden „heißen Tage“ vorbereitet.

 

 

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Babyboom zum Schluss

babboom zum schluss

 Vier Babys erblickten an Silvester im Krankenhaus Wittmund das Licht der Welt. Unser Bild zeigt v. l. die stolzen Mütter mit ihren Neugeborenen, Nadine Stücke mit Sohn Nils (Schortens), Lena Lindena mit Tochter Grete (Schwittersum), Sandra Dirks mit Sohn Jore (Waddewarden) und Nicole Binkhorst mit Sohn Vincent (Schortens).

 

Normalerweise berichtet der HARLINGER zu Beginn eines Jahres über die Neujahrsbabys. Doch die halten sich in diesem Jahr noch vornehm zurück. Stattdessen wollten gleich vier Babys noch unbedingt in 2015 ans Licht der Welt, und zwar in der Geburtenstation des Krankenhauses Wittmund. Erst an Heiligabend kam dort ein „Christkind“ zur Welt. Die Eltern kamen aus Großefehn. Zwei Tage zuvor war mit Frida das 400. Kind im Krankenhaus Wittmund geboren worden. Diese Eltern hatten sich ebenso wie die Eltern des „Christkindes“ ganz bewusst für das Krankenhaus Wittmund entschieden. So auch die Mütter und Väter der Silvesterbabys: Um 0.56 Uhr brachte Nicole Binkhorst aus Schortens ihren Sohn Vincent (52 Zentimeter, 3240 Gramm) zur Welt. Um 2.40 Uhr gebar Lena Lindena aus Schwittersum (Dornum) ihr zweites Kind, Tochter Lena (48, 2700). Um 6.46 Uhr folgte die Geburt des Sohnes Jore (52, 3320) von Sandra Dirks aus Waddewarden. Und um 11.20 Uhr freute sich Nadine Stücke aus Schortens über ihr erstes Kind, Sohn Nils (53, 3700). Alle Mütter und Väter hatten sich wiederum gezielt für eine Geburt im Krankenhaus Wittmund entschieden und lobten die Betreuung durch die Hebammen, Ärzte, Stationsschwestern sowie die familiäre Atmosphäre. Kai Stücke, Vater von Nils, ergänzte nach dem ersten Wickeln: „Hier wird einem in jeder Situation sofort geholfen.“

 

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“