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Über uns

Aktuelles

Singen zum Heiligabend im Krankenhaus

Es gibt immer Patienten, die über Weihnachten im Krankenhaus Wittmund sein müssen. Die Jungschar des CVJM Leerhafe wird darum auch in diesem Jahr am Vormittag des Heiligen Abends im Krankenhaus Wittmund Lieder von der Hoffnung und von der Liebe Gottes singen. Sie wird von Svenja Behrends mit der Gitarre, der Flötengruppe der Kirchengemeinde Leerhafe unter Leitung von Mareike Meents und Frauke Meents mit dem Akkordeon unterstützt. Auf möglichst allen Stationen werden die Mädchen und Jungen die Patienten mit Winter-, Advents- und Weihnachtslieder erfreuen. „Und das seit 30 Jahren“, erzählt der CVJM-Vorsitzende Jan Weerda. Er dankt den Eltern, die in all den Jahren die Kinder nach Wittmund gefahren und wieder abgeholt haben. Die Jungschar hofft also morgen Vormittag wieder, den Patienten im Krankenhaus eine Freude machen zu können

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Ärzte in den ländlichen Raum locken

Der zum Teil jetzt schon spürbare Ärztemangel in der Region war vorgestern Abend natürlich ein Thema bei der Präsentation des neuen Medizinstudiengangs der Universität Oldenburg in Wittmund. Vorgestellt wurde das Konzept vom Gründungsdekan Prof. Dr. Eckart Hahn im Verwaltungsgebäude der Sparkasse am Dohuser Weg.

 

Deren VorstandsvorsitzEMS-OGender Heinz Feldmann und Wittmunds Ehrenlandrat Henning Schultz fungieren seit September als örtliche Botschafter der Universität und luden Hahn zu dem Gespräch ein.

 

 

 

 

Laut dem Referenten wird damit zum Wintersemester 2012 zum ersten Mal seit 20 Jahren in Deutschland wieder ein neuer Medizinstudiengang eingerichtet. Das Projekt nennt sich übrigens „European Medical School Oldenburg- Groningen (EMS-OG)“ und setzt auf ein innovatives Lehrkonzept, bei dem die Studenten vor allem mit Blick auf ihre zukünftige fachpraktische Tätigkeit ausgebildet werden. Dem Namen entsprechend wird das Studium an zwei Standorten angeboten, die eng miteinander kooperieren. Weiter sagte Hahn: „Die neuen Mitarbeiter der Fakultät werden sich in der Region niederlassen, das bringt Vorteile für die heimische Wirtschaft.“ Doch noch mehr interessierten sich die hiesigen Ärzte während der Diskussion für Möglichkeiten, wie man die fertigen Mediziner nach Studienende im ländlichen Raum halten könnte. Der Vorschlag einer Niederlassungsverpflichtung wurde allgemein verworfen. Für Eckart Hahn führt ein Studium vor Ort grundsätzlich zu einer Verbesserung der Situation.

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Kooperation ist zurzeit nicht gewollt

Die Zahlen sprechen für sich – das Krankenhaus Wittmund ist eines der beliebtesten in der Region. In diesem Jahr werden nach Angaben der Geschäftsführung 8000 Patienten im stationären und 12 000 Patienten im ambulanten Bereich behandelt. Das Haus baut seine Schulden kontinuierlich ab. Die Patienten wollen uns, der Ruf des Krankenhauses ist gut“, sagt ein selbstbewusster Geschäftsführer Alfred Siebolds.

 

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Eine engere Kooperation mit anderen öffentlich-rechtlichen Kliniken im Landkreis Friesland oder in Wilhelmshaven hält er zurzeit nicht für erforderlich. „Wir arbeiten in bestimmten Bereichen schon mit dem Reinhard-Nieter- Krankenhaus in Wilhelmshaven und dem Nordwest- Krankenhaus in Sanderbusch eng und gut zusammen.“ Eine darüber hinausgehende weitere „gemeinsame Strategie“, wie aus Friesland und Wilhelmshaven angeregt, hält Siebolds derzeit nicht für erforderlich. Da liegt der Geschäftsführer ganz auf einer Linie mit dem Aufsichtsratsvorsitzender des Krankenhauses, Landrat Matthias Köring. „Unser Krankenhaus ist gut aufgestellt – die Ärzteversorgung ist sehr gut, ebenso das Pflegepersonal.“ Die Patientenzahlen sprächen für sich. Für Gespräche mit den Kliniken der östlichen Nachbarn sehe er keinen Bedarf, sagt Köring. Der Beschluss der Krankenhaus- Gesellschafterversammlung sei deutlich, so der Landrat: „Wir wollen weiter wachsen. Mit dem erweiterten Ärztehaus ist dafür ein wichtiger Schritt erfolgt.“ Das Haus wird Anfang 2012 eingeweiht, die Nachfrage ist groß. Eine neue Sterilisationstechnik werde zurzeit installiert. Der Landkreis bereite überdies bauliche Investitionen vor. So sollen weitere Operationssäle entstehen, insgesamt soll die ambulante und stationäre Versorgung noch besser werden.

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Herz unter Druck

Bluthochdruck- ein stiller Killer

Im Rahmen der bundesweiten Herzwochen hatte das Krankenhaus Wittmund zu einer Informationsveranstaltung über den Bluthochdruck eingeladen.

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Viele Interessierte machten von dem Angebot Gebrauch sich vor der Veranstaltung den Blutdruck messen zu lassen.

In dem Referat, unter dem Motto „ Herz unter Druck“ informierte Herr Oberarzt Dr. med. Stefan Sopke über die Vorbeugung, Erkennung und Behandlung des Bluthochdruckes. „Bluthochdruck ist eine große Volkskrankheit. Etwa 35 Millionen Menschen sind davon betroffen und viele wissen es nicht.“ erklärte Dr. Sopke und warnte vor den Folgeschäden, vor allem an großen und kleinen arteriellen Gefäßen, vor Durchblutungsstörungen, Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt und Schlaganfall. Es ging aber auch um Nieren, Augen, Gefäße und Gehirn die von dem Killer heimgesucht werden.

 

Er empfahl, ab dem 30. Lebensjahr mindestens einmal im Jahr und ab dem 40.Lebensjahr zweimal im Jahr den Blutdruck messenzu lassen um einen Hochruck früh erkennen und behandeln zu können. Ein Wert von 140 zu 90 solle nicht überschritten werden. Vorbeugend aber auch ergänzend zu einer medikamentösen Therapie sei eine gesunde Lebensweise. Mit Speisesalz solle man sparsam umgehen, meistens sei der Tagesbedarf schon über die normale Ernährung gedeckt. Aber auch Alkohohl erhöhe den Blutdruck. Rote Bete, Hibiskusblütentee und Knoblauch können sinnvoll eingesetzt werden, ersetzen die medikamentöse Therapie jedoch nicht. Durch Sport und Bewegung könne man den Blutdruck ebenfalls positiv beeinflussen. Herr Dr. Sopke beendete den Vortrag mit einem Hinweis auf die Wittmunder Herzsportgruppe die insbesondere Patienten mit koronarer Herzkrankheit eine gute Möglichkeit bietet, sich unter ärztlicher Aufsicht körperlich zu betätigen. Ansprechpartner in der Herzsportgruppe ist Herr Brühling (Tel.: 04462-23197).Von dem Angebot Fragen zu stellen wurde lebhaft Gebrauch gemacht.

Edeltraut Coordes

LEISTENBRUCH Studie am Krankenhaus

In Deutschland werden pro Jahr mehr als 350 000 Operationen aufgrund von Eingeweidebrüchen (auch: Weichteilbrüche oder Hernien) durchgeführt. Seit November werden alle Hernien-Eingriffe im Kompetenzzentrum für Allgemeinund Viszeralchirurgie des Krankenhauses Wittmund unter Leitung von Chefarzt Michael Gaide qualitätsgesichert durchgeführt. Die häufigste Variante des Bruches ist der Leistenbruch. Es gibt aber auch die Formdes Nabelbruches, Narbenbruches bei Operationsnarben sowie Brüche in derMittellinie des Oberbauches. Eingeweidebrüche entstehen aber auch im Bereich von künstlichen Darmausgängen (parastomale Hernien) und in Lücken des Zwerchfells (Hiatushernien). Um die Ergebnisse zu verbessern und damit die Qualität der Hernien-Chirurgie angesichts der Bedeutung für die Volkswirtschaft und den einzelnen Patienten zu verbessern, wurde die Deutsche Hernien- Gesellschaft 2001 gegründet. Gaide ist Mitglied in dieser noch jungen Fachgesellschaft. Zur Qualitätssicherung der Hernien-Chirurgie wurde die Studie Herniamed ins Leben gerufen, um fundierte wissenschaftliche Informationen über die Hernien- Chirurgie zu erhalten. Das Krankenhaus Wittmund nimmt seit November an dieser Qualitätssicherungsstudie teil. Eine Beratung erhalten die Patienten bei ihren Hausärzten, Chirurgen und in der Hernien-Sprechstunde des Kompetenzzentrums für Allgemein- und Visceral-Chirurgie des Krankenhauses Wittmund

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“ 

Wenn das Herz unter Druck steht

Gezielte Aufklärung kann Leben retten. Deshalb veranstaltet die Deutsche
Herzstiftung vom 01.-10 November 2011 bundesweit die Herzwochen, die 2011
unter dem Motto „ Herz unter Druck“ steht. An der Aktion beteiligt sich auch
das Krankenhaus Wittmund. Am Mittwoch, den 16.November 2011, um 19.00
Uhr im Vortragsraum des Ärztehauses am Krankenhaus Wittmund wird Herr
Oberarzt Dr. Stefan Sopke über die Risiken und Behandlungsmöglichkeiten des
Bluthochdruckes informieren.
Viele Frauen und Männer kennen Ihren Blutdruck überhaupt nicht, weil sie ihn
nicht messen lassen. Bluthochdruck hat die tückische Eigenschaft, dass er
jahrelang keine Beschwerden verursacht und unbehandelt bleibt, aber
schleichend schwerwiegende Schäden verursachen kann. Mögliche Folgen sind
Schäden an den Blutgefäßen und Organen, Herzinfarkte, Schlaganfälle oder
auch schwere Nierenfunktionsstörungen. Wichtig ist es, denn Bluthochdruck zu
erkennen, gezielt zu behandeln und damit die Folgeschäden zu verhindern.
Die Mitarbeiter der Klinik bieten den Besuchern an, sich vor dieser
Veranstaltung ab 18.30 Uhr, den Blutdruck messen zu lassen.

 

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Geborgenheit von Anfang an!

 

Babybett_orginalSeit vielen Jahren sind Eltern begeistert von Stillbettchen, die direkt an das Bett der Mutter angebracht werden. Dieses patente Bett am Bett, wurde in Zusammenarbeit mit erfahrenen Hebammen für die anspruchsvollen Anforderungen im Klinikalltag weitererwickelt und wird jetzt auch im Krankenhaus Wittmund eingesetzt.


 

 

Das bedeutet, dass man nachts zum Stillen nicht mehr aufstehen muß. Stillen, kuscheln und trösten ist direkt an Mamas Bett möglich. „Die Mütter und Babys genießen es, von der ersten Minute an ganz nah beieinander zu sein“ sagt Kinderkrankenschwester Irene Götz.

Weniger Hin und Her bedeutet mehr Harmonie und Ruhe im Wochenbett.

Besonders Kaiserschnittpatientinnen wissen diesen Vorteil sehr zu schätzen und den Hebammen und Stillberaterinnen wird einige Laufarbeit erspart.

 

Text: Edeltraut Coordes
Foto: Fotostudio Lichtblick

„Klinik-Klima stimmt“

Chefarzt Michael Gaide und Oberarzt Hannes Hoffmann vorgestellt

Für die minimalinvasive Chirurgie verfügt das Wittmunder Krankenhaus bereits über gute Technik. Facharzt Michael Gaide (48) will damit in Zukunft verstärkt arbeiten.

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Gestern stellten Klinik-Geschäftsführer Alfred Siebolds und Aufsichtsratsvorsitzender Landrat Matthias Köring Gaide als neuen Chefarzt des Zentrums für Allgemein und Visceralchirurgie vor. Mit ihm trat zum 1. Oktober auch der Chirurg Hannes Hoffmann (42) als neuer Oberarzt seinen Dienst in dieser Abteilung an. Für beide Mediziner ist nach eigenem Bekunden unter anderem das gute Betriebsklima ausschlaggebend für die Entscheidung gewesen, nach Wittmund zu wechseln. Gaide war zuletzt seit 2002 Leitender Oberarzt und stellvertretender Chefarzt am Städt. Klinikum Wolfenbüttel, Hoffmann kommt von der Ubbo-Emmius-Klinik Aurich. Gaide: „Das Engagement der Mitarbeiter hat mich voll überzeugt. Das Klinik-Klima stimmt. Hier wird miteinander gearbeitet, jeder ist hilfsbereit. Alle Kräfte gemeinsam machen die Leistung aus.“ Lobende Worte, die sein Kollege Hannes Hoffmann teilt. Die beiden Mediziner möchten dazu beitragen, dass das Krankenhaus seine Kompetenzen weiter festigt und sich im Bereich der minimalinvasiven Chirurgie profiliert. Alfred Siebolds und Matthias Köring hoben hervor, dass es der Klinik gelungen sei, nahtlos hoch qualifizierte Nachfolger für die jetzt ausgeschieden Fachärzte zu finden. Steigende Fallzahlen würden belegen, dass die Akzeptanz der Klinik sowohl in der Bevölkerung des Landkreises steige, aber auch darüber hinaus in der Region. Matthias Köring: „Wir wollen die Klinik weiter entwickeln und weiter wachsen.“ Dabei setzt das Krankenhaus auf eine enge Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten. Ein Beispiel für das gute Miteinander sei die Verbundausbildung junger Ärzte. Dass die Belegungszahlen am Wittmunder Krankenhaus steigen, freute gestern alle Beteiligten. Michael Gaide spricht im Klinik-Alltag allerdings nicht von „Fällen“: „Für mich ist der Patient ein Mensch, kein Fall.“

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Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“            

Vernetzung mit hoher Datensicherheit

Vernetzung_mit_hoher_Datensicherheit_FotoMit einer gemeinsamen Lohnabrechnung begann Mitte der 1990er Jahre die Zusammenarbeit der EDV-Abteilungen von Landkreis und Krankenhaus. Und in immer kürzeren Zeitabständen hat die Dynamik dieser Entwicklung zugenommen, wobei beide Einrichtungen auch unabhängig voneinander stets an einer Verbesserung ihres Netzsystems arbeiteten. „Schon seit einigen Jahren haben wir ein Datacenter, wo alle Daten auflaufen und vor äußeren Einwirkungen geschützt sind“,so der EDV-Abteilungsleiter des Landkreis Wittmund, Hillrich Hildebrandt. Das 1998 aufgebaute Kreisnetz war so innovativ, dass es sogar vier Jahre später auf der CeBit in Hannover präsentiert wurde. Auch beim Krankenhaus war man in diesem Punkt nicht untätig, arbeitet man doch dort schon seit 1995 völlig autark mit eigenen Systemen und seit 2002 mit einem eigenen Netz. Dazu sagte der stellvertretende Geschäftsführer der gemeinnützigen Krankenhaus GmbH, Hans-Martin Rieken: „Auch die Digitalisierung bei den bildgebenden Verfahren wie in der Ultraschall und Röntgendiagnostik hat bei uns schon längst Einzug gehalten.“ Allerdings basierte die Serverumgebung bis vor zweiJahren auf dezidierte, physikalische Rechner die in einem normalen Raum untergebracht waren. „Doch in einem Haus, in dem es täglich darum geht, Leben zu erhalten, benötigen wir nicht nur ein zuverlässiges, sondern auch ein absolut abgesichertes System“, erklärte Rieken weiter. Daher entstand die Idee, den nächsten Schritt bei der Erweiterung der Computertechnik wieder gemeinsam mit dem Landkreis zu unternehmen. Vor diesem Hintergrund erhielten der Landkreis 2008 und das Krankenhaus im darauffolgenden Jahr ein neues Datacenter mit einem hohen sicherheitstechnischen Anspruch, bei dem die Virtualisierung der Daten eine große Rolle spielt. So kann eine Einrichtung jeweils auf den Daten Pool der anderen zugreifen. Ein weiterer Vorteil liegt für Hildebrandt auf der Hand: „Sollte die Computeranlage im Krankenhaus ausfallen, liegen alle Eingaben immer noch bei uns vor–und umgekehrt.“ Die Umschaltung von einem Rechenzentrum ins andere könne vollautomatisch erfolgen. Somit lässt sich die Virtualisierung als eine Zusammenfassung von Computerressourcen beschreiben. An beiden Standorten gibt es jetzt noch drei physikalische Server nach herkömmlicher Art, dazu kämen 180 virtuelle Server. Die Letztgenannten könnten losgelöst von der Hardware und standortunabhängig verschoben werden. Auch erster Kreisrat Hans Hinrichs lobte das seit zwei Jahren reibungslos funktionierende Zusammenspiel der beiden Datacenter. „Diese kostenintensive Hochtechnologie ist für ein einzelnes Unternehmen kaum tragbar, daher haben sich hier zwei starke Partner zusammen getan“, freute sich Hinrichs. Insbesondere die Datensicherung werde bei diesem Projekt groß geschrieben, befänden sich doch beide Anlagen in einem speziellen Sicherheitsraum. Es gäbe unter anderem ein Zutrittsberechtigungssystem und eine Einbruchhemmung, zudem sei eine unterbrechungsfreie Stromversorgung gewährleistet. Schließlich gehe es um die Daten von 58 000 Bürgern des Landkreis Wittmund und 7000 Patienten des Krankenhauses. Von der Virtualisierung profitierten auch die mit den beiden Datacenter verbundenen Gemeinden und Schulverwaltungen.

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Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“         

Sanierung der Zentralsterilisation

Sanierung der Zentralsterilisation

im Krankenhaus Wittmund

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Persönlichen Kontakt stärken

Wenn man über die Stationen im Wittmunder Krankenhaus geht, kann man seit einigen Wochen etwas Neues entdecken: Auf jeder Station gibt es nun einen großen Rahmen mit kleinen Fotos darin – „jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter, der oder die Patientenkontakt hat, ist hier zu finden“, berichtet Edeltraut Coordes, Beauftragte für Qualitätsmanagement und Öffentlichkeitsarbeit im Haus. Das Projekt habe schon eine längere Vorbereitungsphase gebraucht. Erfreulich sei vor allem, dass alle bereit waren mitzumachen. „Gerade im Schichtbetrieb fällt es den Patienten manchmal schwer, sich an Namen und Gesichter zu erinnern“, erläutert Coordes. Deshalb ist es wohl auch so, dass sowohl Patienten als auch Besucher und Angehörige ausgesprochen positiv auf die Neuerung reagieren. So stellen es die Mitarbeiterinnen undMitarbeiter des Krankenhauses fest. „Der persönliche Kontakt wird gestärkt“, sagt Coordes.

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Förderverein begrüßt 500. Mitglied


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Der Vorstand des Fördervereins für das Krankenhaus Wittmund, Vorsitzender Dr. Bernd Weimar
(v. r.), Geschäftsführer Alfred Siebolds und Schatzmeister Stephan Janssen, begrüßten
das 500. Mitglied, Svenja Sander aus Asel, mit einem Blumenstrauß.

 

 

 

 

Allen Grund zur Freude hatten die Mitglieder des Fördervereins für das Krankenhaus Wittmund anlässlich ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung. Schließlich galt es, an diesem Abend das 500. Mitglied in ihren Reihen zu begrüßen. Svenja Sander aus Asel ist Mitglied Nummer 500. Als Begrüßungsgeschenk bekam sie einen Blumenstrauß vom Vorstand überreicht. Mitglied 499 ist Gerda Müller aus Ardorf, und die Nummer 501 darf Mona Janssen aus Wittmund für sich in Anspruch nehmen. „Wieder einmal war es die Wittmunder Gewerbeschau, die abermals dem Förderverein zu einem sprunghaften Mitgliederanstieg verhalf“, betonte der Vorstand um den Vorsitzenden Dr. Bernd Weimar, Schatzmeister Stephan Janssen und Geschäftsführer Alfred Siebolds. Denn schließlich lebt der Förderverein nur von den Mitgliedern und Spenden. „Wir sind ein gesunder und lustiger Verein“, bemerkte der Vorsitzende Dr. Bernd Weimar. „Seit dem Gründungsjahr 2003 konnten bereits über 100 000 Euro in die Ausstattung unseres Krankenhauses fließen“, lobte er. Den Erhalt der Gesundheit betrachten die Bürger als das Thema Nummer eins. Leider sehe man es jedoch in politischen Gremien etwas anders. Und daher sei es sehr erfreulich, dass der Zuwachs an Mitgliedern im Förderverein für das Krankenhaus Wittmund seit Anbeginn stetig zunehme. Zu der problematischen Umsetzung der Gesundheitsreformen hat das Krankenhaus auch mit aggressiver Abwerbung von Fachärzten zu kämpfen, bemerkte der Geschäftsführer Alfred Siebolds. Schatzmeister Stephan Janssen konnte in seinem Jahresbericht über die positive Entwicklung berichten. Im abgelaufenen Vereinsjahr gab es auch Veränderungen im Vorstand. Zu Beginn des Tagesordnungspunktes „Wahlen“ sprach Dr. BerndWeimar dem langjährigen Vorsitzenden Herbert Fischer seinen Dank für dessen unermüdlichen Einsatz im Verein aus. Als Beisitzer scheiden Helga Renken und Dr. Rainer Töllkötter aus dem Vorstand aus. Zur Nachfolgerin im Südkreis wurde Ingrid Roth (Krankentransport Ackermann) und für das Wittmunder Stadtgebiet die niedergelassene Chirurgin Beate Glöckner einstimmig gewählt. Als weitere Beisitzer wurden Edda Herzog, Käthe Hübner und Waltraut Schultz einstimmig wiedergewählt. „Als Schmankerl zum Abschluss“, kündigte der Vorsitzende den plattdeutschen Vortrag von Edeltraud Coordes an, die in einer gelungen Art über die Wichtigkeit der plattdeutschen Sprache im Krankenhaus berichtete. Insbesondere ältere Patienten seien immer wieder froh und auch dankbar dafür, im Krankenhaus plattdeutsch sprechende Mitarbeiter anzutreffen, sagte Edeltraud Coordes. Informationen über den Förderverein und das Krankenhaus Wittmund unter.

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Eröffnung der Ausstellung zur Früherkennung

Aufklärung der Bevölkerung ist das große Anliegen

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Carsten Pfeil von der Niedersächsischen Krebsgesellschaft aus Hannover (rechts) eröffnete die Ausstellung „Früherkennen statt verdrängen“ im Wittmunder Krankenhaus

„Früherkennen statt verdrängen“ – unter dieser Überschrift hat die Niedersächsische Krebsgesellschaft, vertreten durch Carsten Pfeil, am Mittwoch eine Ausstellung im Wittmunder Krankenhaus eröffnet. Dabei solle deutlich gemacht werden, dass Krebs kein unabänderliches Schicksal ist. Seiner Freude, dass die Wanderausstellung zur Krebsfrüherkennung auch in Wittmund zu sehen sei, gab Alfred Siebolds, Geschäftsführer des Wittmunder Krankenhauses, Ausdruck. „Die Ausstellung hat hier im Eingangsbereich einen guten Platz, viele Menschen kommen hier vorbei und können davon profitieren“, ist er sich sicher. Anhand vieler Bildtafeln können sich die Besucher über Prävention und Früherkennung verschiedener Krebserkrankungen informieren. Außerdem könne auch viel über eine gesunde Lebensweise, die das Krebsrisiko senke, erfahren werden. Umfangreiches Material liegt zur kostenlosen Mitnahme bereit. Es gehe um einen Sensibilisierungsprozess der Bevölkerung, erläutert Pfeil das Ziel der Ausstellung. Immerhin habe sich in den letzten Jahren viel verbessert in puncto Früherkennung, vieles gehöre inzwischen zu den Regelleistungen der Krankenkassen. Das bestätigte auch Matthias Bösking, Chefarzt der Inneren Abteilung des Krankenhauses. Viele Patienten seien erstaunt, wie unkompliziert die meisten Untersuchungen zur Früherkennung seien. Vor allem für Darmkrebs, der immer noch die höchste Sterblichkeitsrate bei den Krebserkrankungen habe, gelte die Erkenntnis, dass es kaum eine erfolgreichere Früherkennung geben könne. „Das eröffnet viele Behandlungsmethoden, wenn es frühzeitig erkannt wird“, sagt der Gastroenterologe. Leider werde die Früherkennung viel zu wenig genutzt, hebt Pfeil hervor. Nur jede zweite Frau und jeder fünfte Mann nutzen die Möglichkeiten zur Krebsfrüherkennung. Frauen sollten ab einem Lebensalter von 20 Jahren undMänner ab dem Alter von 45 Jahren an den vorgesehenen Untersuchungen teilnehmen. Die Beteiligungsquoten stagnieren allerdings in Niedersachsen. Das ließe sich für den Landkreis Wittmund ebenso sagen, bestätigte Bösking. Deshalb sei das Anliegen und die Hoffnung, die diese Ausstellung trage, den Menschen die Angst vor den Untersuchungen zu nehmen. „Angstmussman eher haben, wenn man nicht zur Untersuchung geht“, meint Bösking. Jährlich erkranken 40 000 Menschen in Niedersachsen neu an Krebs. Da helfe es nicht, den Kopf in den Sand zu stecken, sind sich auch die Vertreter der örtlichen Selbsthilfegruppen einig, die ebenfalls zur Ausstellungseröffnung ins Krankenhaus gekommen waren. Auch der Beitrag von Selbsthilfegruppen zur offenen Begegnung mit der Krankheit habe in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen, sagt Johann Biller von Selbsthilfekontaktstelle im Landkreis. Das könne den Heilungsprozess oft günstig beeinflussen. Pfeil wies auch auf den „Vorsorgepass“ hin, den man kostenfrei dort bei der Ausstellung mitnehmen kann. Der Vorsorgepass gibt einen Überblick über das gesetzliche Krebsfrüherkennungsprogramm sowie Hinweise zu weiteren medizinisch sinnvollen Untersuchungen. Zudem bietet er den Patienten und den Ärzten die Möglichkeit, die Teilnahme an den Früherkennungsuntersuchungen zu dokumentieren und erinnert auch an den nächsten Untersuchungstermin. „Die Aufklärung der Bevölkerung ist unser Anliegen“, beschreibt Pfeil die Intention der Ausstellung. Mit der Ausstellung will die Niedersächsische Krebsgesellschaft Ängste und Vorbehalte abbauen. Zwar leben alle Menschen immer im Krebsrisiko, doch die Devise muss lauten, dieses Risiko nicht zu verdrängen, sondern ihm zu begegnen – um des Lebens willen.

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Krebs früh erkennen statt verdrängen

Ausstellung zur Früherkennung ist ab dem
22. Juni im Krankenhaus Wittmund zu sehen

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Die Niedersächsische Krebsgesellschaft eröffnet am Mittwoch, 22. Juni, um12 Uhr im Krankenhaus Wittmund eine Ausstellung zum Thema Krebs.Die Ausstellung bis einschließlich 6. Juli im Eingangsbereich des Krankenhauses zu sehen.

 

 

Krebs ist eine Krankheit, der sich Menschen gerne entziehen, solange sie nicht
selbst betroffen sind. Mit der Ausstellung soll deutlich gemacht werden, dass Krebs
kein unabänderliches Schicksal ist, heißt es in einer Mittelung des Krankenhauses.
Viele Krebserkrankungen hätten durchaus gute Heilungschancen, wenn sie früh
genug erkannt werden. Deshalb sei es wichtig, regelmäßig an den jährlichen Krebsfrüherkennungsuntersuchungen teilzunehmen, die zu den Standardleistungen
der gesetzlichen Krankenkassen gehören. Frauen können sich ab dem Alter von 20 Jahren,Männer
ab dem Alter von 45 Jahren untersuchen lassen. Doch genau die Früherkennung
bereitet der Niedersächsischen Krebsgesellschaft Sorgen. Denn in Niedersachsen
nutzen nach ihren Angaben nur etwa 50 Prozent der Frauen und nur etwa 20 Prozent
der Männer dieses Angebot. Anhand übersichtlicher Bildtafeln können sich die Besucher
über die Prävention, Früherkennung und Warnzeichen von Krebserkrankungen
informieren. Zusätzlich liegen kostenlose Broschüren aus. Dazu gehört auch der „Vorsorgepass“
der Niedersächsischen Krebsgesellschaft. Der Vorsorgepass gibt einen Überblick
über das gesetzliche Krebsfrüherkennungsprogramm sowie über weitere
medizinisch sinnvolle Untersuchungen zur Früherkennung von Krebs bei Frauen
und Männern. Zudem bietet er den Versicherten und Ärzten die Möglichkeit, die Teilnahme
an den Krebsfrüherkennungsmaßnahmen zu dokumentieren und erinnert
gleichzeitig an den nächsten Untersuchungstermin. Mit der Ausstellung will die
Niedersächsische Krebsgesellschaft auch Ängste und Vorbehalte abbauen. Neben der
Teilnahme an den jährlichen Früherkennungsuntersuchungen sei eine gesunde Lebensweise
mit viel Obst und Gemüse wichtig.

weitere informationen auf http://www.nds-krebsgesellschaft.de/

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Finanzspritze für Klinik

Landkreis investiert über 1,5 Millionen Euro in das Krankenhaus

Der Landkreis Wittmund will in diesem Jahr kräftig in das Krankenhaus investieren.
„Wir setzen hier einen Schwerpunkt im Haushalt 2011“,
sagt Landrat Matthias Köring. Im Fokus steht dabei das neue Ärztehaus, das
zurzeit in den Himmel wächst.

 

Weiterlesen: Finanzspritze für Klinik

Ossiloop 2011

Ossiloop 2011: Zum 30. Geburtstag eine Premiere

Die Idee zur Anmeldung kam bereits im Sommer vergangenen
Jahres auf den Tisch. Im November startete der Aufruf mit der Frage, wer
nun dabei ist. In kürzester Zeit kamen 24 Anmeldungen zusammen.

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Weiterlesen: Ossiloop 2011

Aromapflege im Krankenhaus

Die Chefärzte sind überzeugt, nun steht dem sanftem Einzug der Aromapflegein den Alltag des Wittmunder Krankenhausesnichts mehr im Weg. In einem Pressegespräch machten
Assistenzärztin Dr. Insa Hilbers und Krankenschwester Insa Jürgens gestern deutlich,
dass man den neuen Weg als eine Ergänzung der Pflege ganz behutsam einschlagen werde.

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

 

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Neujahrsbaby Meye

Meye ist das Wittmunder Neujahrsbaby!

Fröhliche Stimmung auf der Neugeborenenstation
des Wittmunder Krankenhauses:
Der kleine Stammhalter Meye Wilhelm August Backhaus,
das Neujahrsbaby im Landkreis,
brachte stolze 4010 Gramm auf die Waage, bei 54 Zentimetern Körperlänge.

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

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