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Klinik-Ausbau kann starten

Abriss Garagen

Am Dienstag hat das Landeskabinett in Hannover ein 120-Millionen-Paket für die Krankenhäuser beschlossen. Das Erfreuliche: Auch das Wittmunder Krankenhaus steht auf der Liste. Die Klinik „erhält für die Neustrukturierung des Funktionsbereiches zwei Millionen Euro“, heißt es in einer Mitteilung des niedersächsischen Sozialministeriums. Bemerkenswert ist folgendes Zitat von Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD): „Wir investieren ausschließlich in starke Projekte. Eine Verteilung von Investitionsmitteln nach persönlichen Vorlieben für einzelne Standorte gehört der Vergangenheit an.“ Damit können sich Landrat Matthias Köring und Krankenhaus-Geschäftsführer Alfred Siebolds bestätigt fühlen. Schließlich haben sie in zahlreichen Gesprächsrunden in der Landeshauptstadt auf die Stärken des Wittmunder Klinik hingewiesen und für den notwendigen Ausbau geworben. Nun sollen die ersten Baumaßnahmen zügig in Angriff genommen werden. Zunächst ist nach Angaben von Siebolds der hintere Bereich der Klinik an der Reihe: Die Mietgaragen in dem Areal werden komplett abgerissen, die Mietverträge sind gekündigt. Dort entstehen übergangsweise Behelfsparkplätze. Denn direkt bei der Klinik wird der Platz für die Baufläche benötigt. Wenn diese eingerichtet ist, soll zunächst die Liegendhalle für den Rettungsdienst abgerissen werden. Für eine Übergangszeit werden die Rettungswagen den jetzigen Lieferanten- Eingang ansteuern. Siebolds: „Wenn diese vorbereitenden Arbeiten abgeschlossen sind, wollen wir Anfang 2015 mit dem Aufbau beginnen.“ Der Funktionstrakt wird um 15 Meter nach vorne verlängert – über alle drei Etagen. Er soll Ende 2017 komplett fertig sein. Bis 2020 soll dann das Krankenhaus in weiteren Bauabschnitten „auf links“ gedreht werden, mit Eingang und Zufahrt von der Südumgehung. Insgesamt werden rund acht Millionen Euro investiert. Der Landkreis übernimmt 40 Prozent der Kosten; das Land hat für alle Abschnitte 60 Prozent in Aussicht gestellt.

 Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

WM öffnet die Herzen

 

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Auf der Station 1 des Wittmunder Krankenhauses steigt die Vorfreude auf die heute beginnende Fußballweltmeisterschaft. Auch Patient Christian Rosenbaum aus Hoffenheim (Mitte) ließ sich von der Begeisterung anstecken.

Ausnahmesituation in Schwarz-Rot- Gold. Die deutschen Farben bestimmen derzeit auch das Bild auf der Station 1 des Wittmunder Krankenhauses. „Viele Patienten lassen sich von der Euphorie der Fußballweltmeisterschaft anstecken“, berichtet Gesundheits- und Krankenpflegerin Sara Luce, die zusammen mit ihrer Kollegin Anja Tjardes für die Dekoration an den Zimmertüren und am Dienstzimmer auch mit sämtlichen Länderflaggen sorgte. „Seit dem Sommermärchen 2006 bin ich so richtig infiziert“, erzählt die Fußballnärrin. Und im Dienst habe sie erlebt, dass derartige Aktionen die Herzen der kranken Menschen öffnen können. In allen Patientenzimmern könnten für den Zeitraum der WM die Fernseher kostenfrei genutzt werden. Die Ergebnisse tragen die Patienten dann zusammen mit dem Fachpersonal sukzessive in ausgehängte Spielpläne ein. 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Auch auf Reisen genügend Luft im Reisegepäck dabei

 

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Gut besucht war gestern der Stand der Auricher Selbsthilfegruppe COPD (chronic obstructive pulmory disease), in der sich Menschen mit chronischer Lungenkrankheit regelmäßig treffen. „Viele Patienten wissen nicht, was ihnen bei dieser Krankheit Linderung und sogar vorübergehenden Stillstand verschaffen kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier klären wir auf“, sagt Gisela Rademacher, selbst betroffen und gestern im Foyer des Wittmunder Kreiskrankenhauses mit dabei. Auch wüssten viele Menschen nicht, was ihnen Ärzte zur Verbesserung bei diesem Krankheitsbild verschreiben können, beziehungsweise welche ärztliche Versorgung finanziell durch Krankenkassen übernommen wird. Wie zum Beispiel die mobile Sauerstoff-Flasche, die sich durch ein Akku in jeder Steckdose aufladen lässt und somit auch das Reisen ermöglicht. Das Gerät wiegt etwas mehr als zwei Kilo. „Das können auch eher schmächtige Menschen wie ich während eines Ausflugs tragen“, meint Ralf Weissig, Vorsitzender der Selbsthilfegruppe. Jörg Grünfeld von der Sanitätsfirma Deppermann führte eine solche Flasche und deren Bedienung vor.

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Dr. Bernd Sauer: Füße sind meine Leidenschaft

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„Füße sind mein Hobby, genauso wie Hände“, sagt Dr. Bernd Sauer und lacht. Im Jahr operiert er im Schnitt drei Füße pro Woche. Weit über die Grenzen des Landkreises hinaus hat sich der Chirurg, der seit elf Jahren am Wittmunder Krankenhaus arbeitet, einen Namen gemacht. Und das vor allem auch bei Frauen, die ihn oft aufsuchen – alle mit dem gleichen Problem – dem Hallux Valgus. Viele Frauen kennen diese Fehlstellung, die einem das schönste weibliche Hobby „Schuhe kaufen“ verleidet. Der Knochen des großen Zehs steht weit nach außen und die Zehe selbst verschiebt sich. Weite Schuhe müssen es dann sein, weiche flache Schuhe und vor allem darf nichts scheuern, denn der Hallux Valgus kann bei falschem Schuhwerk enorme Schmerzen hervorrufen. Von hübschen schmalen Pumps können Frauen mit diesem Problem nur träumen. Der Fuß drückt bei hochhackigen Schuhen zu sehr nach vorn und belastet die Zehen noch mehr.

Zertifizierter Fußchirurg „Es gibt verschiedene Ursachen für die Symptome“, erklärt Dr. Sauer, der nach einer vierjährigen Zusatzausbildung jetzt seit sechs Jahren zertifizierter Fußchirurg ist. Es hat nicht immer etwas damit zu tun, dass die Betroffenen über Jahre flasches Schuhwerk getragen haben, der Hallux kann auch genetisch bedingt sein. Und so können unbedachte Aussagen wie: „Das kommt von deinen schmalen Schuhen“, weh tun. Denn wer einen Hallux Valgus in ausgeprägter Form hat, kann niemals zierliche Schuhe tragen. Fakt ist, das es in den meisten Fällen Frauen trifft.

 

Füsse

Keine Schönheits-OP Bevor sich der Hallux Valgus in seiner „ganzen Pracht“ ausbilden kann, gibt es aber Möglichkeiten, ihn einzuschränken – aufzuhalten sozusagen. „Fußgymnastik ist sehr wichtig, das unterstützt die Muskulatur“, erklärt der 60-jährige Fachmann. Auch sollten Frauen, die tagsüber berufsbedingt oder, weil es einfach schön ist, hochhackige Schuhe tragen, am Abend auf jeden Fall auf bequemes flaches Schuhwerk umsteigen. Einlagen können ebenfalls helfen, die Fehlstellung einzugrenzen und Barfuß ist gut. Wenn nichts mehr hilft, der Fuß anfängt zu schmerzen, in seltenen Fällen kann es zu Schleimbeutelentzündungen kommen, hilft nur noch eine Operation. Dabei ist dieser Fuß-Eingriff nicht als Schönheits-OP zu bezeichnen. Der Grund, warum viele Patienten, übrigens gehört der Hallux Valgus mit über 20 Prozent zu den häufigsten Fußfehlstellungen, sich operieren lassen, liegt auch daran, dass sich die Operationsmöglichkeiten in den vergangenen Jahren stetig verbessert haben, erklärt Dr. Bernd Sauer. Je nach Schweregrad können mit Schrauben und Metallplatten die Zehen gerichtet werden. In jedem Fall aber dauert der Heilungsprozess mehrere Wochen. „Es ist immerhin ein Engriff in den Knochen, das dauert, bis er wieder verheilt ist“, sagt der Facharzt.

Gut aufgehoben Bei jeder Operation, die Dr. Sauer durchführt, und dazu gehören bei weitem nicht nur die Hallux-Valgus- OPs, ist es ihm wichtig, den Patienten mitzunehmen. „Er muss wissen, was wir machen und wie wir es machen“, sagt der sympathische Chirurg. Und so kann der Arzt auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken, denn durch sein Können hat er viele Menschen glücklich gemacht und ihnen ein neues Lebensgefühl verschafft. Und wer sich mit dem Gedanken trägt, den Hallux Valgus operieren zu lassen, der sollte wissen, dass er im Wittmunder Krankenhaus gut aufgehoben ist.

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Dass tausendste Baby

 

 Im März konnte das Krankenhaus das tausendste Baby in der Babygalerie begrüßen.1000 Baby

 

Phillip Stancovic und seine Mammi wurden mit einem Gutschein (Babypasss 1) vom Fotostudio Lichtblick überrascht.

 

 

Klinik überdurchschnittlich gut bewertet

 

Das Krankenhaus Wittmund ist bei einer Patientenbefragung durch die Techniker Krankenkasse überdurchschnittlich gut bewertet worden. In der Studie, bei der die TK rund 21 500 Patienten bundesweit zu ihrer Zufriedenheit mit der Klinikbehandlung befragte, erreichte Wittmund mit einer allgemeinen Zufriedenheit von 87 Prozent den besten Wert, gefolgt vom Borromäus-Hospital Leer mit 85 Prozent. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 79,1 Prozent. Die Ubbo-Emmius-Klinik in Aurich kommt auf 74,8; das Klinikum Leer auf 74,4 und das Klinikum Emden auf 74,2 Prozent an Zufriedenheit. „Wir freuen uns natürlich über dieses Ergebnis und nehmen solche Befragungen sehr ernst“, sagte Wittmunds Klinik-Geschäftsführer Alfred Siebolds gestern. Das Krankenhaus stehe im Wettbewerb gut da. Gleichwohl gebe es immer auch Verbesserungspotenzial. Alfred Siebolds: „Wir haben – wie andere Häuser auch – zurzeit ein Problem mit der Unterbringung.“ Die Zahl der Patienten steige kontinuierlich, der Platz werde knapp. „Das ist sicher auch eine Folge der demografischen Entwicklung“, so Siebolds. Hier sei auch die Politik gefordert.

Klinikbewertung Harlinger

Bei einer Patientenbefragung der Techniker Krankenkasse schnitt das Krankenhaus Wittmund – hier eine Aufnahme vom Tag der offenen Tür 2012, sehr gut ab.

 

 

 

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

 

Schüler übernehemen Station 1

Gruppenfoto

 „Die Patienten waren alle so zufrieden. Die jungen Leute haben sich so sehr um ihr Wohlergehen gekümmert“, sagte Petra Bruners von der Pflegedienstleitung des Wittmunder Krankenhauses gestern in einem Pressegespräch. Anlass für die zufriedenen Patienten war die Betreuung durch 25 Gesundheits- und Krankenpflegeschüler des dritten Ausbildungsjahres der Gesundheitsschule Osterholz,mit der das Wittmunder Krankenhaus seit 44 Jahren, so der stellvertretende Geschäftsführer Gerhard Bohlen, eine Kooperation pflegt. Von den 25 Frauen und Männern im Alter von 18 bis 26 Jahren kamen 14 aus Osterholz. Sie alle kümmerten sich um das Wohl der Patienten auf Station eins, innere Medizin. Im Rahmen des Projektes „Schüler übernehmen eine Station“ (SüS), können die Auszubildende die Theorie, die sie in der Gesundheitsschule lernen, 14 Tage lang in die Praxis umsetzen. Dienstpläne werden erstellt und die Schüler teilen sich den unterschiedlichen Schichten zu. Patienten und Besucher erhalten umfangreiches Informationsmaterial, und es werden Absprachen mit der Stationsleitung und den Mitarbeitern getroffen. Die Auszubildenden üben sich an dem alltäglichen und eigenverantwortlichen Berufsleben als optimale Vorbereitung auf das Examen. Die Stationsleitung, Praxisanleiter und die Lehrer der Gesundheitsschule halten sich im Hintergrund, um Probleme zu klären und in Notfallsituationen auszuhelfen. Verschiedene Berufsgruppen haben mit den Berufsanfängern kooperiert: Fachärzte, Physiotherapeuten sowie labormedizinisches Personal unterstützten sie dabei. „Theoretische und praktische Vorkenntnisse können somit gezielt geübt und vertieft werden. Dies ist eine Chance für die Schüler, ein Gesamtbild der komplexen Tätigkeit der Gesundheits- und Krankenpflege kennen zu lernen“, erklärte der Lehrer Hilko Schönbusch. „Das ist eine super Erfahrung, wir haben viel gelernt, vor allem das eigenverantwortliche Arbeiten“, sagte die 18-jährige Natalie Gerdes. Sie hatte zusammen mit David Müller aus Osterholz die Stationsleitung übernommen. „Es ist wichtig, dass die beiden in ihrer Position auch gelernt haben, sich mit Kritik der Mitschüler auseinanderzusetzen“, sagte „echte“ Stationsleiterin Angelika Osterkamp. Alle hätten sich das Verrauen des Pflegepersonals und der Patienten wirklich verdient, bestätigte auch Praxisanleiterin Dagmar Heldt- Schneider. Vor allem vor dem Hintergrund, dass die Station eins derzeit fast schon übervoll ist. „Wir haben hier derzeit 30 Patienten“, erklärte der stellvertretende Pflegedienstleiter Eckhard Meier.

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“