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Qualitätssiegel für Klinik

 

Das Krankenhaus QualitaetssiegelWittmund ist gestern für gute Hüftgelenk-Operationen mit einem Qualitätssiegel der AOK Niedersachsen ausgezeichnet worden. Diese positive Beurteilung erhalten 2013 nur drei der insgesamt 106 Kliniken im Land. Grundlage für die Studie sind Abrechnungsdaten der AOK. Danach gibt es nach Hüftgelenk-OPs in Wittmund nur selten Komplikationen, etwa durch Wundinfektionen oder einen Oberschenkelbruch. „Dies gibt Patienten die Sicherheit, dass sie hier gut behandelt werden“, sagte AOK-Regionaldirektor Dr. Norbert Hemken. Landrat Matthias Köring, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Krankenhaus gGmbH, zeigte sich hocherfreut: „Diese Auszeichnung zeigt, dass wir gut aufgestellt sind. Unser Klinikbetrieb ist in Ost-Friesland nicht mehr wegzudenken.“ Köring als auch Klinik-Geschäftsführer Alfred Siebolds und Chefarzt Dr. Bernd Sauer hoben die Verdienste nicht nur der Ärzte, sondern auch der Schwestern, Pflege- und anderer Kräfte hervor. „Diese Qualität ist nur durch ein gut funktionierendes Team möglich“, sagte Dr. Sauer. Das jetzt verliehene Qualitätssiegel bestätige zudem den Weg der Klinik, sich auf den demografischen Wandel einzustellen. Im Krankenhaus Wittmund werden jährlich rund 672 Hüft- Operationen vorgenommen. Die Implantation kostet ab 6800 Euro; die Rehabilitation ab 1900 Euro. Ebenso gut wie bei Hüftgelenken hat die Klinik auch bei den Kniegelenks- Operationen abgeschnitten. Jährlich gibt es hier 611 Eingriffe dieser Art. Die AOK bewertet die Ergebnisdaten der Krankenhäuser jedes Jahr neu. Köring berichtete noch über den geplanten großen Umbau der Klinik. Etwa 16 Millionen Euro sollen investiert werden; mit dem Start der Arbeiten rechnet er Ende 2014/Anfang 2015. „Das klingt sehr gut – andernorts wird über Fusionen nachgedacht, hier über den Umbau und die Modernisierung“, sagte Tanja Harfst, Regionalbereichsleiterin der AOK.

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Wittmunder Krankenhaus setzt sich an die Spitze

 

Wittmunder KH setzt sich an die Spitze

Mit einer Gesamtzufriedenheit von 85,9 Prozent hat sich das Kreiskrankenhaus Wittmund bei einer großen Patienten-Befragung in der Spitzengruppe niedersächsischer Kliniken platziert (siehe Seite 1). Grundlage ist die Auswertung eines standardisierten Fragebogens, den ehr als 50 000 AOK-Patienten im Bundesland zwischen November 2011 und April 2013 beantwortet haben. Die AOK sendet den Bogen mit insgesamt 15 Fragen routinemäßig an Versicherte, die stationär behandelt wurden. Die Ergebnisse sind bei der AOK und im Internet abrufbar. Damit können Ratsuchende nun auch die Erfahrungen anderer Patienten mit den für sie selbst in Frage kommenden Krankenhäusern nutzen. „Bei der Wahl eines Krankenhauses verlassen sich viele bisher auf ihren Arzt oder die Empfehlungen von Freunden und Bekannten. Die Auswertung der Daten von mehreren tausend Patienten sehen wir als gute Ergänzung hierzu“, erläutert Der AOK-Regionaldirektor Jürgen Thiedemann. Zu den Kategorien der Patienten- Befragung gehören unter anderem die Zufriedenheit mit der ärztlichen und pflegerischen Versorgung sowie mit der Organisation und dem Service des jeweiligen Krankenhauses. Im Bundesdurchschnitt würden 82 Prozent der Befragten das Krankenhaus weiterempfehlen, in dem sie behandelt wurden. Damit stehe Wittmund viel besser da. Auch was die Zufriedenheit mit der ärztlichen Versorgung angeht, kann Wittmund stolz sein. 87 Prozent der 505 Befragten im Wittmunder Krankenhaus fühlen sich gut versorgt. Bei dem gleichen Wert liegt auch die pflegerische Betreuung. „Das alles macht uns sehr stolz“, sagte Landrat Matthias Köring, der vor allem den 330 Beschäftigten im Krankenhaus für ihre Arbeit dankte.

 Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Plattdeutsch steht wieder im Fokus

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Ein Huhn huscht aus dem geöffneten Stall, springt aufs Skateboard und fährt los. Geht nicht? Das Huhn ist Motiv auf einer Postkarte zur Aktion „Platt is cool“ von der Ostfriesischen Landschaft. „Geiht nich giff’t nich“ steht auf der Karte, ein Ausspruch, den man ruhig mal in plattdeutsch verwenden darf, wenn man hier in der Region lebt.Um die plattdeutsche Sprache und das Bemühen, sie zu erhalten, geht es im September bei der Stadt Wittmund, die wie in den beiden Vorjahren bei der Aktion „Septembermaant is Plattdüütskmaant“ mitmacht und dafür auch genügend Material wie Postkarten und Flyer und sogar Spiele von der Ostfriesischen Landschaft erhalten hat, die diesen Monat fürs Plattdeutsche organisiert. Im Monat September wird jeweils an einem Tag in einem Geschäft oder Betrieb vorwiegend plattdeutsch gesprochen. Mit Aufstellern und Plakaten machen die Betriebe darauf aufmerksam. Auch in Leerhafe und Burhafe machen die Geschäfte wieder fleißig mit. Außerdem sind die Plattdeutschbeauftragten Wilhelm Ihnen und Ulfert Janssen fast täglich unterwegs, um die Betriebe bei dieser Aktion zu unterstützen. Auch die Gemeinde Friedeburg beteiligt sich in diesem Jahr, wird ihre Aktionen aber noch gesondert vorstellen. Neben dem Plattdeutsch- Schwerpunkt in den Betrieben wird es wie im Vorjahr viele bunte Aktionen geben: Den Auftakt macht ein Gottesdienst in plattdeutscher Sprache am 1. September in Eggelingen um 10 Uhr. Aktionen gibt es beim Mühlenfest der Siuts-Mühle, bei Live im Park im Schlosspark, beim Tag des offenen Denkmals in der Peldemühle. Es wird Stadt- und Kirchenführungen, gehalten in Platt, geben. Auch beim Erntedankfest sind Wilhelm Ihnen und Ulfert Janssen wie im Vorjahr wieder mit einem Stand vertreten. Hier wird es einige tolle Präsente zu gewinnen geben für alle, die beim Plattdeutsch-Quiz mitmachen. Um diese Preise geht es aber auch bei den anderen Aktionen im September. Im Krankenhaus steht die Sprache unserer Region am 23. September im Mittelpunkt. Die plattdeutschsprechenden Ärzte und Schwestern machen sich mit Anstecknadeln für ihre Zweitsprache kenntlich, sodass Patienten wissen: Hier kann ich plattdeutsch sprechen. Die beiden Plattdeutschbeauftragten werden hier einen Informationsstand haben, den unter anderem auch die neuen Auszubildenden im Krankenhaus besuchen können. Am 25. September gibt es einen Vorlesenachmittag im Sniederhus und die Rätseler des plattdeutschen Silbenrätsels unserer Zeitung treffen sich am26. September im Rathaus.

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

 

Kindern Angst vor der Klinik nehmen

AufzeichnenZwei Kindergartengruppen der Robert- Koch-Straße waren zu Besuch im Krankenhaus Wittmund. Das Thema „Krankenhaus“ wurde im Kindergarten vorbereitet. Der krönende Abschluss ist dann der Besuch in der Klinik. Nach der Begrüßung in der Eingangshalle zeigte Jens Pinn, der für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist und selbst vor 33 Jahren einmal im Robert-Koch-Kindergarten gearbeitet hat, den Kleinen in der Zentralen Patientenaufnahme, was dort passiert. Im Labor konnten die Mädchen und Jungen erfahren, was mit den Blutproben passiert. Eine weitere Station war die Röntgenabteilung, in der die Kinder erraten mussten, was die Bilder so hergaben. Vor allem aber das Gipsanlegen gehört für die Kinder zu den Highlights des Besuches. Außerdem hatten die Steppkes großes Glück, sie durften nämlich einen Rettungswagen, der gerade nicht im Einsatz war, besichtigen. Die Wagenbesetzung hat den Kindern gezeigt, was dort alles möglich ist. Nach einem kurzen Betätigen des Blaulichts und des Martinshorns erlebten die Kinder einen aufregenden Abschluss. Die mit Bonbons gefüllten Spritzen erhielten die Kleinen als kleine Aufmerksamkeit für ihr Interesse.

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“

Weiterer Spezialist verstärkt Klinikteam

Mit der Neueinstellung von Dr. Peter Bichmann gesellt sich ein weiterer Spezialist zum Team der Wittmunder Klinik. Der Oberarzt wird an der Seite von Chefarzt Dr. Bernd Sauer den Leistungsbereich in der Chirurgie und Orthopädie erweitern und dabei insbesondere die Kinderorthopädie in Wittmund etablieren. Die Klinik sei damit für die Zukunft fachlich noch besser aufgestellt, freuten sich gestern Landrat Matthias Köring, Klinik-Geschäftsführer Alfred Siebolds und Chefarzt Sauer. In Wittmund sieht Dr. Bichmann eine gute Perspektive, in seinen Spezialbereichen neue Patienten für das Krankenhaus zu gewinnen. Seit 2007 wohnt der Facharzt mit seiner Familie in Jever. Zu seinen Beweggründen vom Nordwestkrankenhaus (NWK) Sanderbusch nach Wittmund zu wechseln, gehörte auch die Perspektive, mit Dr. Sauer zusammenarbeiten zu können. Er freue sich darauf, so der 45- Jährige gestern gegenüber unserer Zeitung. Seit Anfang April ist der Mediziner in Wittmund tätig. Köring und Siebolds sind überzeugt, dass das Wittmunder Krankenhaus mit dem Engagement des Spezialisten weiter an Profil gewinnt und seinen guten Ruf weit über die Grenzen des Landkreises hinaus bestätigen wird. Auf die hohe Qualität der Leistung lassen die statistischen Daten schließen, die Siebolds gestern präsentierte. Demnach hat sich allein die Belegungszahl der Chirurgie seit 2003 von 1690 auf 3125 im Jahr 2012 nahezu verdoppelt. 2003 nahm Chefarzt Dr. Sauer seine Arbeit in der Klinik auf. Kontinuierlich steigt die Zahl der Patienten, die stationär behandelt werden. Waren es 2010 insgesamt 7197, so ließen sich 7674 Menschen von den Wittmunder Krankenhausärzten behandeln und vom Pflegepersonal versorgen. Die gute Entwicklung ist für Köring und Siebolds das Argument, die Planung für den zweistufigen Ausbau des Krankenhauses zu forcieren. Die Architektenleistungen seien inzwischen vergeben, nun werdeman seitens der Verwaltung zügig die Antragsunterlagen fürs Ministerium zusammenstellen. Möglichst Ende 2014 soll mit den Arbeiten begonnen werden – zunächst im Funktionsbereich. Seitens des Landkreises Wittmund sind die Weichen gestellt: In der Finanzplanung ist der Eigenanteil bis einschließlich 2016 berücksichtigt.

 

Quelle: „ Anzeiger für Harlingerland – Ostfriesisches Tageblatt“